Das schwarze Auge - 10. Runde der Kampagne: Greifenfurter Adel

Orken

Bei der Abreise aus Greifenfurt trafen wir an der Fähre auf Auđur Egilsdottir. Die junge Thorwalerin war ebenfalls auf der Abreise aus Greifenfurt und wollte sich uns für ein Stück des Weges entlang des Finsterkammes anschließen. Nach wenigen Tagen Marsch wurden wir von einer Gruppe Orks angehalten, welche vermutlich einen Wegzoll erpressen wollten…

Doch so weit kam es erst gar nicht. Gray griff den Anführer der Schwarzpelze sofort an und ohne zögern an. Bei dem darauffolgenden Kampf wurden die meisten von uns schwer verwundet. Nur Andaryn kam wie durch ein Wunder ohne eine Schramme davon. Wäre er in meiner Obhut verletzt worden, so hätte es mir sein Vater, der Graf, nie verziehen. Ich sollte diese Gray, auch wenn er ein Collega ist, deutliche besser im Auge behalten. Eine solche Impulsivität könnte uns allen das Leben kosten.

Leider entkamen zwei der Orks, darunter auch der Anführer. Bei den besiegten Schwarzpelzen könnten wir nicht besonders finden und nach dem wir unsere Wunden einigermaßen versorgt hatte, setzen wir unsere Reise langsam fort.

Nach einigen Tagen kamen wir wieder an unserem Lager beim alten Turm an. Grade noch rechtzeitig am Vorabend vor dem Auslaufen von Andaryns Strafarbeit.

Junkertum Finsterwacht

Gegen Mittag des nächsten Tages erschien Hochwohlgeboren Praiodor von Arestehr, Herrscher über die Baronie Finsterkamm, mit 16 Soldaten. Das sind doppelt so viele Männer wie den Junkertum Finsterwacht zur Verfügung stehen.

Andaryn schien mit allem gerechnet zu haben, nur nicht mit seinem eigenen Vater und schon gar nicht mit dessen Plan ihn zu mehr Verantwortung zu zwingen. So war er mehr als nur überrascht, als er erfuhr, dass er nun das Junkertum verwalten muss.